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| erforscht das Innenleben und die Zerrissenheit des 23jährigen Santiago Román. Nach 6 Jahren Dienst beim Militär, in denen er gegen terroristische Aufstände und Drogenhändler an der ecuadorianischen Grenze bekämpfte, kehrt Santiago in seine Heimatstadt Lima zurück. Er sehnt sich nach einem normalen Leben, nach Arbeit und Familie. Doch seine Erwartungen werden enttäuscht, denn er sieht sich mit seiner zerrütteten Familie und einer chaotischen Gesellschaft konfrontiert. Bei seinem Kampf um Anpassung und Integration gerät er immer wieder in den Konflikt zwischen dem Wunsch nach Normalität und seinen Erinnerungen an die Ordnung und den Schrecken des Krieges. |
| zeichnet ein intimes Portrait über das Dilemma seines Protagonisten, der zwischen militärischer Ordnung und der Sehnsucht nach einem normalen Leben hin- und hergerissen ist. Sein Kampf um Integration in die chaotische peruanische Gesellschaft und Santiagos innerer Zustand werden auch auf formaler Ebene nachvollzogen. Der Wechsel zwischen Schwarz-Weiß und Farbe, der Einsatz der Handkamera und der innere Monolog spiegeln die Gedanken- und Gefühlswelt des Protagonisten wider. Neben der psychologischen Darstellung der Hauptfigur geht es in DIAS DE SANTIAGO auch um die Problematik, dass die peruanische Regierung ihre Jugendlichen einem Krieg opfert, der in den Köpfen der Gesellschaft längst vergessen ist, so dass die Heimkehrenden weder soziale noch finanzielle Anerkennung erfahren. |
| Peru 2004 Länge: 83 Min. Format: 35mm 1:1,66 Farbe und s/w Dolby Digital Sprache: spanisch (Originalfassung mit deutschen Untertiteln) |